Was den Solitärring so einzigartig macht

Für die meisten Frauen ist der Solitärring der begehrteste Diamantring der Welt. Schließlich gilt dieser edle und mit einem einzelnen Diamanten eingefasste Ring als Verlobungsring schlechthin. Seine große Beliebtheit verdankt der ewige Klassiker aber nicht nur den großen Gefühlen, die er zumeist symbolisiert. Es sind vor allem seine besondere Strahlkraft und zeitlose Eleganz, die diesen Ring so außergewöhnlich machen.

Der Diamant-Solitär als Klassiker

In der Welt des Schmucks steht der Begriff „Solitär“ für einen besonders schönen und großen, einzeln gefassten Brillanten. Seinen Siegeszug in die Herzen startete der klassische „Solitär-Ring“ im ausgehenden 19 Jahrhundert. Das Neuartige war damals aber nicht der einzelne Diamant im Brillantschliff, sondern die aus sechs schlichten Krappen gestaltete Fassung. Dadurch kann das Licht von allen Seiten auf den Diamanten einfallen und es entsteht eine wunderschöne Brillanz – jenes atemberaubende Funkeln, das den Diamant-Solitär so einzigartig macht. Diese perfekte Bühne für den schönsten aller Steine dürfte wohl auch der Grund dafür sein, warum der Diamant-Solitär bis heute die Nummer eins unter den Verlobungsringen ist. 

Moderne Solitärringe

Inzwischen brillieren Solitär-Diamanten in verschiedensten Fassungen. Die klassischen Ausführungen mit sechs oder vier Krappen sind nach wie vor sehr gefragt. Gleichzeitig finden aber auch moderne Interpretationen, bei denen der Diamant zum Beispiel in einen Weißgold-Ring eingespannt ist, großen Anklang. Zudem entfaltet der Solitär seine Leuchtkraft in einem Spannring ähnlich gut wie in einer Krappenfassung. Auch in einer etwas umschließenden Zargenfassung aus Weißgold, dessen Glanz die Reinheit des Diamanten verstärkt, kann der Edelstein schön zur Geltung kommen. 

Lieber mit Farbstein?

Und wenngleich den Solitärring traditionell ein Diamant krönt, entscheiden sich auch viele Frauen für einen farbigen Edelstein. Bevorzugt für das verführerische Blau des Saphirs, das es einst auch Lady Diana bei der Auswahl ihres Verlobungsringes angetan hatte. 

Der sich in einem etwas helleren Farbton präsentierende Blautopas ist in Verbindung mit einem Weißgoldring ebenfalls eine ausgezeichnete Wahl. Ein violetter Amethyst harmoniert hingegen wunderschön mit einer in Gelbgold gehaltenen Ringschiene und Ringfassung. Zum Beispiel einer klassischen 6er-Zargenfassung, aus der das Violett besonders facettenreich schimmert.

Ein Solitär wird vielen Anlässen gerecht

Ob lieber klassisch mit einem Diamanten oder eher farbenfroh mit einem Saphir, Blautopas oder Amethyst besetzt, werden Solitärringe längst nicht mehr nur als Verlobungsringe ausgewählt. Jahrestage, die Geburt eines Kindes oder einfach nur die Liebe zu schönen und zeitlosen Schmuckstücken sind ebenfalls gerne wahrgenommene Gelegenheiten, sich mit einem Solitärring zu belohnen – oder belohnen zu lassen.